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Rote Bete

Purpurrote Farbe, aromatischer Geschmack, saftiges Fruchtfleisch. In Deutschland ist die Rote Bete ein klassisches Wintergemüse.

Sie schmeckt nicht nur lecker, sondern ist auch eine richtige Vitamin-Bombe. Sie enthält neben wertvollen Aminosäuren wie Asparagin, Glutamin und Betain, auch die Vitamine A, B und C, sowie Magnesium, Eisen und Calcium.
Besonders der hohe Eisengehalt unterstützt die Blutbildung und entsäuert den Körper. Der Verzehr des roten Gemüses gilt sogar als krebsvorbeugend. Genießt man die Knolle regelmäßig, ist man weniger anfällig für Erkältungen und grippale Infekte. Das Immunsystem wird durch die vielen gesunden Inhaltsstoffe gestärkt.

Rote Bete ist vielseitig einsetzbar. Früher wurde sie zum Färben von Textilien hergenommen, heute noch als Naturfarbstoff für Lebensmittel.
Roh oder gekocht findet sie sich in den verschiedensten Gerichten wieder.
Ein kleiner Tipp bei der Verarbeitung: Schält man die Knolle in ungekochtem Zustand, empfiehlt es sich Handschuhe zu tragen. Der rote Saft kann recht hartnäckig in die Haut einziehen. Beim Entfernen hilft Zitronensaft. Auf Kleidung sollten die Flecken so schnell wie möglich mit heißem Wasser und Seife behandelt werden.

Ganz klassisch kennt man die Rote Bete in Salaten. Mit Essig und Öl angemacht, mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt, rundet etwas Kümmel das Dressing ab.
Gibt man zum Gemüse einen Apfel hinzu und mischt etwas saure Sahne und Meerrettich ins Dressing entsteht eine schmackhafte Variante.

Für meine Lieblings-Rote-Bete-Suppe brauche ich:

2 Schalotten
500 g gekochte Rote Bete
1 Orange
500 ml Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
Schmand
Petersilie

Die fein gewürfelten Schalotten dünste ich in Olivenöl glasig an. Dann gebe ich grob geschnittene Rote Bete sowie das Fruchtfleisch einer Orange mit in den Topf und gieße alles mit etwa einem halben Liter Gemüsebrühe auf.
Nach 15 Minuten köcheln, püriere ich die Suppe fein und geben sie durch ein Sieb, um eine samtige Konsistenz zu erhalten. Mit Salz, Pfeffer und etwas Muskatnuss schmecke ich die Suppe ab. Ein Löffel Schmand und etwas Petersilie runden den Geschmack ab.

Außer in Salaten und Suppen schmeckt die rote Knolle auch als Püree, gebacken oder gratiniert.
Zusammen mit Äpfeln und Karotten, etwas Ingwer und Limettensaft wird sie zum echten Powerdrink.

Was habt ihr denn so für interessant Rezeptideen mit der Roten Bete?

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In den Vereinigten Staaten ist es Tradition, bei uns wird es eher selten gefeiert. Thanksgiving, zu deutsch Erntedankfest.

Hier gibt es Festumzüge mit blumengeschmückten Wägen, in den USA gehört Thanksgiving mit zu den wichtigsten Familienfesten. Der staatliche Feiertag wird seit 1941 immer am vierten Donnerstag im November gefeiert. Dieses Jahr viel das Fest auf den 24. November.

Das Besondere an der Tradition ist, dass die ganze Familie an einem Tisch zusammenkommt. Oftmals werden auch Freunde zu der Feier eingeladen. Zusammen genießt man ein üppiges Abendessen mit vielerlei Köstlichkeiten und dankt Gott und auch sich gegenseitig für die guten Dinge im Leben und für das vergangene Jahr.

Der Truthahn steht an diesem Abend natürlich eindeutig im Mittelpunkt. 95% der Amerikaner sollen an diesem Tag einen der Vögel verspeisen. Besonders lecker finde ich den Braten, wenn in der Füllung Maronen sind. Normalerweise findet man auch viele Kräuter und Gemüsesorten darin.

Angekündigt wird der Star des Abends oftmals mit einer Mais- oder Lachssuppe.

Zum Truthahn selbst werden viele verschiedene Beilagen gereicht. Zu den Klassikern gehören selbstgemachter Kartoffelbrei, Süßkartoffelauflauf, glasierte Karotten, Rosenkohl und Bohnensalat. Verschiedene Soßen, Apfelmuss und Preiselbeeren dürfen nicht fehlen.

Abgerundet wird der Schmaus oft mit Cranberry- oder Apfelkuchen. Ganz klassisch mit Kürbis- oder mit Marshmallows überbackenem Süßkartoffelkuchen.

Eine weitere Tradition an diesem Festtag sind die zahlreichen Paraden, angeführt von der Berühmtesten in New York City. Das Kaufhaus Macy’s veranstaltet seine Parade durch die Straßen Manhattans nun schon seit 1924. Das Spektakel wird jährlich von rund 50 Millionen Menschen live oder am Fernseher mitverfolgt.

Gibt es sonst noch bekennende Thanksgiving Fans unter euch?

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Heute Morgen stand mir das erste Mal seit dem Sommer der Atem in Wölkchen vor dem Gesicht. Bei einem Blick auf das Thermometer, welches -1°C anzeigte, wurde mir gleich noch ein bisschen kälter. Die eisige Jahreszeit hat jetzt offiziell begonnen!

Aber mit dem Herbst, halten nicht nur gefrorene Windschutzscheiben und rote Nasen Einzug. Es stehen auch wieder gemütliche Abende auf dem Sofa an. Und was passt dazu besser als ein leckeres heißes Süppchen, um die kalten Füße wieder aufzutauen?

Mein Lieblingsgemüse im Herbst ist definitiv der Kürbis. Aus ihm kann man nicht nur die verschiedensten Varianten an Suppen, sondern auch viele andere Köstlichkeiten zubereiten.

Nachfolgend möchte ich euch meine Lieblingskürbisrezepte für einen leckeren Herbst vorstellen.

Für meine cremige Kürbissuppe braucht man:

– eine Zwiebel
– 3-4 Knoblauchzehen
– ein gutes Stück Ingwer
– 1 mittelgroßer Kürbis (z.B. Hokkaido)
– 2-3 Äpfel
– Gemüsebrühe
– 400 ml Kokosmilch
– eine halbe Zitrone
– einen Löffel Honig
– Muskatnuss, Salz und Pfeffer
– nach Geschmack etwas Chili

Die Zwiebel und den Knoblauch feingeschnitten in etwas Olivenöl andünsten. Ein gutes Stückchen Ingwer ebenfalls schälen, kleinschneiden und mit in den Topf geben. Dann werden das Kürbisfleisch und die Äpfel in Würfel geschnitten und dazu gegeben. Etwa 5-10 Minuten mit andünsten und mit circa einem Liter Gemüsebrühe ablöschen.
Ist der Kürbis weichgekocht alles gut mit dem Pürierstab durchmixen. Danach die Kokosmilch in die Suppe geben und mit Honig, frisch gepresstem Zitronensaft, Muskat, Salz und Pfeffer abschmecken. Wer’s gerne scharf mag, kann noch etwas Chili hinzugeben.
Die Konsistenz kann mit mehr oder weniger Zugabe von Gemüsebrühe bestimmt werden.
Wem die Suppe am besten ganz ohne Stückchen und Kürbisfasern schmeckt, kann sie noch mal durch ein feines Sieb gießen.

Hin und wieder tausche ich die Äpfel auch durch ein paar Möhren aus. Außerdem kann die Kokosmilch auch mal weggelassen werden.
Ist die Suppe angerichtet verfeinere ich sie gerne noch mit einem Schuss Kürbiskernöl. Gebratene Shrimps und geröstetes Brot sind super Begleiter!

Leckeres Kürbis-Curry

Zutaten:

– ein Bund Frühlingszwiebeln
– 4 Zehen Knoblauch
– Ingwer
– 1 mittelgroßer Kürbis
– Gemüsebrühe
– ein guter Schuss Kokosmilch
– Currypulver
– Chili, Salz, Pfeffer

Die Frühlingszwiebeln werden in feine Ringe geschnitten und zusammen mit kleingehackten Knoblauch und Ingwer in Olivenöl angebraten.
Dann wird der Kürbis in mundgerechten Stücken mit angedünstet. In etwas Gemüsebrühe kann das Gemüse weiterköcheln, bis es mit Kokosmilch abgelöscht wird.
Reichlich Currypulver, Chili, Salz und Pfeffer runden das Gericht ab.

Mein Tipp: Frisch gehackter Koriander, den man kurz vor Schluss über das Curry streut, gibt einen besonders feinen Geschmack.

Tanja Hammerls Kürbisrisotto

Dazu braucht man:

– etwas Butter
– 2 Schalotten
– 300 g Risotto-Reis
– ca. 200 ml Weißwein
– ca. 600 ml Gemüsebrühe
– 2 Lorbeerblätter
– 80 g Parmesan
– 500 g Kürbisfleisch
– Pfeffer

Die fein gehackten Schalotten werden in der Butter angedünstet, den Risotto-Reis hinzugeben und unter ständigem Rühren glasig werden lassen. Mit einem großzügigen Schuss Weißwein wird das Ganze abgelöscht. Unter ständigem Rühren kocht der Wein ein. Die Lorbeerblätter kommen am Stück in den Topf und werden vor dem Servieren aus dem Gericht genommen.
Nach und nach schöpft man heiße Gemüsebrühe zu dem Reis. Damit es nicht anbrennt, muss laufend gerührt werden. Das fertige Risotto, ist sehr cremig und die Körner sind noch leicht bissfest.
Ist der Reis fast fertig gegart, wird das gewürfelte Kürbisfleisch in etwas Olivenöl angebraten und zum Risotto gegeben.
Zum Schluss wird noch frisch geriebener Parmesan untergerührt und mit etwas Pfeffer abgeschmeckt.

Für die Zubereitung dieses Gerichts sollten in etwa 40 Minuten eingeplant werden. Der Aufwand wird aber mit supercremigem Risotto belohnt.

Und wer’s gerne süß mag:

Kürbis-Kuchen

– 3 Eier
– 200 g Zucker
– 1 Päckchen Vanillezucker
– 120 g Butter
– 250 g Mehl
– 2 TL Backpulver
– 1 TL Zimt
– 1 Prise Salz
– 400 g Kürbis (Hokkaido)
– 100 g gemahlene Mandeln

Den Kürbis gut säubern und entkernen. Mit der Schale raspeln.
Die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Die Hälfte des Zuckers hinzugeben und zu einer festen Masse weiterschlagen.
Butter, den Rest des Zuckers mit dem Vanillezucker schaumig schlagen und die Eigelbe unterrühren. Dann vorsichtig den Eischnee unterheben.
Mehl, Backpulver, Zimt und Salz zusammen mit den Mandeln und Kürbisraspeln unter die Eiermasse ziehen.
Der fertige Teig wird in eine gut gefettete Form gefüllt und bei 180 Grad circa 60 Minuten gebacken.

Ist der Kuchen etwas ausgekühlt und gestürzt, mit Puderzucker bestäuben und mit einer heißen Tasse Kaffee oder Tee genießen.

Exotischer Brotaufstrich

Zutaten:

– 500 g Kürbisfleisch
– 250 ml Kokosmilch
– 500 g Gelierzucker 2:1
– Saft einer Zitrone oder 5 g Zitronensäure

Das gewürfelte Kürbisfleisch zusammen mit der Kokosmilch in einem großen Topf weichkochen lassen. Nachdem alles gut püriert wurde, kommen Gelierzucker und Zitrone hinzu. Die Masse einige Minuten sprudelnd kochen lassen und dann vorsichtig in Gläser füllen. Diese sofort verschließen und auf dem Kopf auskühlen lassen. Somit entsteht ein Vakuum und die Marmelade ist lange haltbar.

Auf dem Brot, sowie beispielsweise in Naturjoghurt ins das Mus ein Genuss!
Was sind denn so eure leckersten Kürbisrezepte?

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Fünf Kräuterrezepte nach Tanja Hammerl

Fünf Kräuterrezepte nach Tanja Hammerl

Hier sind ein paar von meinen Lieblings-Kräuter-Rezepten, mit denen ihr aus euren Kräutern ganz schnell und einfach wahre Leckereien zaubern könnt.

Tanja Hammerls Kräuterquark

Mein Lieblingsrezept für den Kräuterquark ist ganz einfach. Dazu braucht man:

– ein Pfund Quark
– einen Schuss Sahne oder Milch, wenn man die fettarme Variante bevorzugt
– Salz, Pfeffer und Paprikapulver zum Würzen
– eventuell etwas gemahlenen Chilli
– und am wichtigsten: ganz viel Schnittlauch, in feine Röllchen geschnitten.

Die Sahne oder Milch gibt man zum Quark dazu und schlägt ihn locker mit einer Gabel auf. Der Schnittlauch wird dann einfach untergerührt und mit den Gewürzen schmeckt man das Ganze ab. Das ergbit einen super leckeren Brotaufstrich, schmeckt aber auch ganz toll zu Ofenkartoffeln oder als Dip für Gemüsesticks.

Mein Kräuteröl

Für mein Kräuteröl verwende ich:

– ungefähr einen halben Liter Olivenöl
– eine großen Zweig Rosmarin und Thymian
– 3 Chilischoten
– 4 Knoblauchzehen
– ein paar Pfefferkörner schwarz und rosa

Die Kräuter, sowie die Chilischoten, die bei Bedarf entkernt werden können, werden in eine Flasche oder ein verschraubbares Glas gegeben. Nachdem man die Knoblauchzehen leicht angedrückt hat, wandern auch diese zusammen mit den ganzen Pfefferkörner in das Gefäß. Dann übergieße ich das ganze mit dem Olivenöl wobei ich darauf achte, dass alle Zutaten gut damit bedeckt werden. Ist das nicht der Fall, können diese zu schimmeln anfangen. Nachdem das Öl an einem kühlen und dunklen Ort ungefähr 3-4 Wochen gelagert hat, ist es genießbar. Nun kann es durch ein Sieb abgegossen werden. Ich persönlich finde es aber viel dekorativer wenn die Kräuter in der Flasche bleiben. Mein Kräuteröl hat sich auch als kleines Geschenk gut bewährt.

Meine Lieblings-Kräuterbutter

Zutaten:

– Butter
– Petersilie, fein gehackt
– grobes Meersalz

Bevor ich mit der Zubereitung beginne, lasse ich die Butter bei Zimmertemperatur etwas warm werden. Somit kann ich sie leichter zerdrücken. Ich gebe reichlich frisch gehackte Persilie zu der Butter hinzu und vermische alles mit einer Gabel. Gewürzt wird sie nur mit etwas groben Meersalz. Ich mag es besonders gern wenn die Kristalle noch zwischen den Zähnen knacken. Die Butter macht sich zu Grillfleisch oder auch heißen Kartoffeln besonders gut.

Kräuterpesto nach Tanja Hammerl

– 6 EL Olivenöl
– 4 EL Pinienkerne
– 2 Bund Basilikum
– 1 Bund Petersilie
– 1 Bund Schnittlauch
– 1 TL frischen Thymian
– 4 Knoblauchzehen
– Salz und Pfefferkörner

Die Kräuter im Mörser oder mit der Küchenmaschine mit etwas von dem Öl hacken, dann die Pinienkerne hinzugeben und zerkleinern. Dann gibt man das restliche Öl, sowie etwas Salz und einige Pfefferkörner hinzu und vermengt alles. Ergbit alles eine homogene Masse, ist das Pesto fertig. Ganz nach Geschmack kann es mit ein paar Blättchen Zitronenmelisse verfeinert werden. Auf frisch getoastetem Weisbrot und mit etwas geriebenem Parmesan bestreut, schmeckt der Aufstrich besonders gut. Alternativ schmeckt es auch ganz ausgezeichnet zu Nudelgerichten.

Salbeibonbons

Als letzten Sommer der Salbei besonders gesprossen ist, hab ich folgendes Rezept ausprobiert:

200 g Zucker in einem Topf schmelzen, bis dieser flüssig ist. Beim karamelisieren muss man aufpassen, dass der Zucker nicht zu braun wird. Dann rühre ich ungefähr 20 g fein gehackten frischen Salbei unter. Hat sich alles gut miteinander vermischt, nimmt man die Masse vom Feuer und setzt mit einem Löffel kleine Häufchen auf ein eingefettetes Backpapier. Wenn man Lust hat, kann man die noch nicht völlig erkalteten Bonbons mit den Fingern zu Kugeln formen. Sobald sie fest geworden sind, kann man sie auch schon vernaschen.

Viel Spaß beim Nachkochen!!!

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