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Posts Tagged ‘Feier’

In den Vereinigten Staaten ist es Tradition, bei uns wird es eher selten gefeiert. Thanksgiving, zu deutsch Erntedankfest.

Hier gibt es Festumzüge mit blumengeschmückten Wägen, in den USA gehört Thanksgiving mit zu den wichtigsten Familienfesten. Der staatliche Feiertag wird seit 1941 immer am vierten Donnerstag im November gefeiert. Dieses Jahr viel das Fest auf den 24. November.

Das Besondere an der Tradition ist, dass die ganze Familie an einem Tisch zusammenkommt. Oftmals werden auch Freunde zu der Feier eingeladen. Zusammen genießt man ein üppiges Abendessen mit vielerlei Köstlichkeiten und dankt Gott und auch sich gegenseitig für die guten Dinge im Leben und für das vergangene Jahr.

Der Truthahn steht an diesem Abend natürlich eindeutig im Mittelpunkt. 95% der Amerikaner sollen an diesem Tag einen der Vögel verspeisen. Besonders lecker finde ich den Braten, wenn in der Füllung Maronen sind. Normalerweise findet man auch viele Kräuter und Gemüsesorten darin.

Angekündigt wird der Star des Abends oftmals mit einer Mais- oder Lachssuppe.

Zum Truthahn selbst werden viele verschiedene Beilagen gereicht. Zu den Klassikern gehören selbstgemachter Kartoffelbrei, Süßkartoffelauflauf, glasierte Karotten, Rosenkohl und Bohnensalat. Verschiedene Soßen, Apfelmuss und Preiselbeeren dürfen nicht fehlen.

Abgerundet wird der Schmaus oft mit Cranberry- oder Apfelkuchen. Ganz klassisch mit Kürbis- oder mit Marshmallows überbackenem Süßkartoffelkuchen.

Eine weitere Tradition an diesem Festtag sind die zahlreichen Paraden, angeführt von der Berühmtesten in New York City. Das Kaufhaus Macy’s veranstaltet seine Parade durch die Straßen Manhattans nun schon seit 1924. Das Spektakel wird jährlich von rund 50 Millionen Menschen live oder am Fernseher mitverfolgt.

Gibt es sonst noch bekennende Thanksgiving Fans unter euch?

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Silvester

So, Weihnachten wäre geschafft und Silvester steht vor der Tür. Ich bin mal ein wenig auf die Suche gegangen, welche Bedeutung Silvester eigentlich hat. Der 31. Dezember ist nach dem Todestag Papst Silvesters benannt. Im greogorianischen Kalender ist der 31. Dezember der letzte Tag des Jahres. Dass an diesem Tag geböllert wird, was das Zeug hält, hat wohl den Ursprung in einem germanischen Feuerfest, welches damals böse Geister vertreiben sollte. Heutzutage guckt man zu den verschiedenen Sendezeiten „Dinner for One“, lässt sich dann das Raclette oder Fondue schmecken, um sich dann das Feuerwerk anzusehen.

Noch ein Gedicht zum Thema:

Wünsche zum neuen Jahr

Ein bisschen mehr Friede und weniger Streit
Ein bisschen mehr Güte und weniger Neid
Ein bisschen mehr Liebe und weniger Hass
Ein bisschen mehr Wahrheit – das wäre was

Statt so viel Unrast ein bisschen mehr Ruh
Statt immer nur Ich ein bisschen mehr Du
Statt Angst und Hemmung ein bisschen mehr Mut
Und Kraft zum Handeln – das wäre gut

In Trübsal und Dunkel ein bisschen mehr Licht
Kein quälend Verlangen, ein bisschen Verzicht
Und viel mehr Blumen, solange es geht
Nicht erst an Gräbern – da blühn sie zu spät

Ziel sei der Friede des Herzens
Besseres weiß ich nicht

(Peter Rosegger)

In diesem Sinne!

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