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Neulich war ich in Düsseldorf, um eine gute Freundin zu besuchen. Diesmal haben wir nicht den ganzen Tag mit Shoppen verbracht, sondern haben die  Kunstausstellung „Die andere Seite des Mondes – Künstlerinnen der Avantgarde“ besucht. Im Mittelpunkt der Ausstellung standen acht Künstlerinnen, die in den 1920er und 1930er Jahren wirkten und maßgeblich die Kunstszene beeinflussten. Ganz besonders beeindruckt war ich von den Werken der Sophie Taeuber-Arp. Grundsätzlich handelt es sich bei den 8 Frauen – davon auch eine Muse Picassos – um sehr unabhängige Frauen, die sich damals schon in einer Art Netzwerk  organisierten. Schön an der Ausstellung fand ich auch, dass vor der jeweiligen Ausstellung der Künstlerin ein Lebenslauf dieser präsentiert wurde. Echt sehenswert! Ach ja und dann gab es noch eine Ausstellung dessen Message uns aber irgendwie sehr verborgen blieb „Haunted By Objects“. Ich sag nur: da schnarcht ein Le-Corbusier-Sessel.

Also ziemlich strange aber dennoch unterhaltsam. Link: http://www.kunstsammlung.de/

Habt Ihr schon einmal von Öko-Lieferservices gehört? Seit kurzem lasse ich mich von einem solchen Service mit Obst und Gemüse beliefern. Und ich sage Euch, dass ist echt toll! Das Obst und Gemüse wird einmal in der Woche geliefert. Die Lieferung kostet immer so round about 15 Euro. Ein paar Tage vorher bekommt man per E-Mail mitgeteilt welche Gemüse- und Obstsorten (alles Bio versteht sich)im Lieferumfang enthalten sind. Sollte einmal eine Obst- oder Gemüsesorte nicht genehm sein, kann man diese bis kurz vor Zusammenstellung der Lieferung noch ändern. Und wenn man eine Gemüseart überhaupt nicht mag kann man diese auf eine Ausschlussliste setzen lassen. Das Gleiche gilt natürlich auch für Obst. Ich bin überrascht wie viel mehr ich nun selbst koche. Auch bin ich immer neugierig auf Gemüsesorten, die ich noch nicht kenne. Habt ihr schon mal was von Postelein gehört? Nein? Ich bis dato auch noch nicht. Ist ein Salat und schmeckt lecker. Schaut doch mal ob es bei Euch in der Nähe einen solchen Lieferservice gibt und probiert es mal aus. Ich finde „Daumen hoch“!

Obwohl ich Schokolade wirklich liebe, ist es doch jedes Jahr das Selbe. Wochen nach dem Weihnachtsfest liegt noch immer der ein oder andere Nikolaus daheim herum und wartet nur darauf vernascht zu werden.

Und diese Woche habe ich im Supermarkt schon wieder die ersten Osterhasen stehen sehen.

Also: Was tun mit der restlichen Weihnachtsschokolade? Zum alt werden ist sie ja wirklich viel zu schade.

Normalerweise backe ich damit gerne einen leckeren Schokokuchen oder überziehe Muffins mit einer Glasur. Auch für einen hausgemachten Pudding oder ein Schokoladenfondue mussten die Weihnachtsmänner schon dran glauben.

Eine andere schnelle und einfache Idee sind aber Schoko-Crossies.

Dafür braucht man nur wenige Zutaten, die man mit etwas Glück sowieso zuhause hat.

Ich schmelze für die knusprige Köstlichkeit einfach die Weihnachtsschokolade im Wasserbad. Dann gebe ich Cornflakes hinzu, bis die Masse eine etwas festere Konsistenz hat. Die Schokolade sollte nicht mehr zu flüssig, aber auch nicht zu krümelig sein. Je nach Geschmack können ein paar gehackte Nüsse mit untergemischt werden. Bei mir kommt in die Hälfte der Masse eine Hand voll Cranberries rein. Rosinen mag ich nicht so gerne, für Liebhaber sind sie aber eine leckere Variante.

Jetzt wird die Mischung Löffelweise auf Backpapier gesetzt. Das ganze muss nun einige Stunden trocknen und ist dann zum vernaschen bereit.

Superlecker schmecken die Crossies übrigens in Schokoladenvarianten, wie Zartbitter, Vollmilch oder mit weißer Schoki.

Gibt es noch eine andere leckere Möglichkeit, mit der ihr die Schokolade vor dem „weiß werden“ rettet? 🙂

Was war das?

Als meine Freundin am Heiligabend mit ihrer Familie auf dem Heimweg von der Kirche war, hat sie eine aufregende Entdeckung gemacht. Wie viele von euch richtete sie gespannt ihren Blick gen Himmel und entdeckte… ja was eigentlich? Einen Asteroid, einen Komet oder vielleicht verglühenden Weltraumschrott?
Ich selber war zu der Zeit wohl schon unterm Christbaum gesessen…

Wer von euch hat diesen spannenden Moment denn auch mitbekommen?

Das Himmmelsspektakel am 24.12.2011

Knusper knusper…

Lebkuchen, auch bekannt als Pfeffer-, Honig- oder Gewürzkuchen, gehören in der Weihnachtszeit auf jeden gut sortierten Adventsteller.

Es gibt sie in den verschiedensten Variationen. Mit Zucker- oder Schokoladenguss, natur oder mit Fruchtglasur. Jeder kennt sie, jeder mag sie.

Auch bei der Zubereitung sind keine Grenzen gesetzt.
Der eine gibt Butterhörnchen mit in den Teig, der andere Kartoffeln.
Generell findet man in den kleinen Kuchen viele Mandeln und Nüsse, sowie Orangeat und Zitronat. Für den Teig verwendet man nur wenig Mehl. Die berühmten Nürnberger Elisenlebkuchen werden sogar ganz ohne Mehl zubereitet.
Anstelle von Hefe oder Backpulver wird Hirschhornsalz als Triebmittel verwendet.
Fertig gemischte Lebkuchengewürze enthalten vor allem Zimt, Nelken, Anis, Kardamon, Ingwer, Koriander und Muskat.

Für meine Lebkuchen verwende ich ein Rezept mit 7 altbackenen Butterhörnchen. Was ist euer Lieblingsrezept?

Rote Bete

Purpurrote Farbe, aromatischer Geschmack, saftiges Fruchtfleisch. In Deutschland ist die Rote Bete ein klassisches Wintergemüse.

Sie schmeckt nicht nur lecker, sondern ist auch eine richtige Vitamin-Bombe. Sie enthält neben wertvollen Aminosäuren wie Asparagin, Glutamin und Betain, auch die Vitamine A, B und C, sowie Magnesium, Eisen und Calcium.
Besonders der hohe Eisengehalt unterstützt die Blutbildung und entsäuert den Körper. Der Verzehr des roten Gemüses gilt sogar als krebsvorbeugend. Genießt man die Knolle regelmäßig, ist man weniger anfällig für Erkältungen und grippale Infekte. Das Immunsystem wird durch die vielen gesunden Inhaltsstoffe gestärkt.

Rote Bete ist vielseitig einsetzbar. Früher wurde sie zum Färben von Textilien hergenommen, heute noch als Naturfarbstoff für Lebensmittel.
Roh oder gekocht findet sie sich in den verschiedensten Gerichten wieder.
Ein kleiner Tipp bei der Verarbeitung: Schält man die Knolle in ungekochtem Zustand, empfiehlt es sich Handschuhe zu tragen. Der rote Saft kann recht hartnäckig in die Haut einziehen. Beim Entfernen hilft Zitronensaft. Auf Kleidung sollten die Flecken so schnell wie möglich mit heißem Wasser und Seife behandelt werden.

Ganz klassisch kennt man die Rote Bete in Salaten. Mit Essig und Öl angemacht, mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt, rundet etwas Kümmel das Dressing ab.
Gibt man zum Gemüse einen Apfel hinzu und mischt etwas saure Sahne und Meerrettich ins Dressing entsteht eine schmackhafte Variante.

Für meine Lieblings-Rote-Bete-Suppe brauche ich:

2 Schalotten
500 g gekochte Rote Bete
1 Orange
500 ml Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
Schmand
Petersilie

Die fein gewürfelten Schalotten dünste ich in Olivenöl glasig an. Dann gebe ich grob geschnittene Rote Bete sowie das Fruchtfleisch einer Orange mit in den Topf und gieße alles mit etwa einem halben Liter Gemüsebrühe auf.
Nach 15 Minuten köcheln, püriere ich die Suppe fein und geben sie durch ein Sieb, um eine samtige Konsistenz zu erhalten. Mit Salz, Pfeffer und etwas Muskatnuss schmecke ich die Suppe ab. Ein Löffel Schmand und etwas Petersilie runden den Geschmack ab.

Außer in Salaten und Suppen schmeckt die rote Knolle auch als Püree, gebacken oder gratiniert.
Zusammen mit Äpfeln und Karotten, etwas Ingwer und Limettensaft wird sie zum echten Powerdrink.

Was habt ihr denn so für interessant Rezeptideen mit der Roten Bete?

Schenkt man den Lebensmittelmärkten Glauben, naht Weihnachten ja schon seit Ende August. Da der Sommer ja nun sowieso eher kühl ausfiel, war das dieses Jahr vielleicht auch gar nicht so falsch.

Trotzdem habe ich mich nicht verführen lassen, denn um ehrlich zu sein, wer hat denn schon noch Lust auf Lebkuchen, Dominosteine und Marzipankugeln, wenn man bereits Monate zuvor mit dem Naschen angefangen hat?
Für mich ist das erste Weihnachtsgebäck des Jahres immer etwas Besonderes und ich habe versucht, so lange wie möglich damit zu warten. Gestern war es dann soweit. Mit zwei Freundinnen war ich gemütlich einen ersten Glühwein trinken, dazu gab es ein paar leckere Spekulatius. Da kam schon ein bisschen Stimmung auf.

In vielen deutschen Städten beginnen dieses Wochenende die Weihnachtsmärkte. Zusammen mit dem ersten Advent ist nun endgültig die Weihnachtszeit eingeläutet.

Der Duft gebrannter Mandeln zieht durch die Straßen. Die Läden füllen sich mit ersten Geschenkjägern. Nachts glitzert die Weihnachtsbeleuchtung an Bäumen und Häusern.

Ich wünsche allen, dass trotz dem vermehrten Stress in Beruf und Familie in den letzten Tagen des Jahres, ein wenig Zeit für Ruhe und Besinnlichkeit bleibt. …und für den ein oder anderen Glühwein ☺